Strom sparen und Stromkosten senken

Strom sparen und Stromkosten senken

Geht es Ihnen auch so? Sie bereiten Ihren Vergleich der Stromanbieter vor und schauen sich dafür Ihre letzten Jahresabrechnungen an. Und stellen fest, dass ihr Verbrauch hoch ist. Ist er das? Vermutlich schauen Sie sich nun Vergleichswerte bei Google an und kommen schließlich zu dem Schluss, dass weniger schlichtweg mehr ist. Nur wie sparen Sie eigentlich Strom, ohne in die sprichwörtliche Höhle zu ziehen? Wir geben Ihnen einige Tipps.

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Aus Alt mach Neu – wenn es sinnvoll ist

Wenn Sie schon Vergleichswerte gesucht haben, sind Sie auf die typische Empfehlung gestoßen: Tauschen Sie alte Elektrogeräte aus. Gut, der Tipp ist nicht falsch, doch ist er mit Nachteilen belastet. Zum Einen verursachen Sie an anderer Stelle hohe Kosten, zum Anderen tun Sie der Umwelt keinen Gefallen, wenn Sie funktionstüchtige Geräte entsorgen. Trotzdem ist dieser Tipp unheimlich wichtig, wenn Sie ihn korrekt umsetzen:

  • Hintergrund – alte Geräte verbrauchen wesentlich mehr Strom als neuere Modelle. Die Technik benötigte mehr Saft, um die notwendigen Funktionen aufrechtzuerhalten. Haben Sie noch einen dieser kleinen Kühlschränke im Keller, die im Kühlfach ein Tiefkühlabteil haben? Sollte der Kühlschrank dauerhaft laufen, sehen Sie das Ergebnis auf der Stromrechnung.
  • Sinnvoll wechseln – Sie haben einen solchen Kühlschrank, doch steht er bei Ihnen in der Gartenlaube oder auf dem Campingplatz, wird freitags eingeschaltet und sonntags wieder aus? Behalten Sie das Gerät ruhig. Wechseln Sie schlichtweg Geräte aus, die nicht mehr funktionieren oder dem notwendigen Stand entsprechen.
  • Energieeffizienz – bei neuen Geräten achten Sie stets auf die Energieeffizienz. Diese wird mit Buchstaben sowie mit einem Farbschema ausgewiesen.
  • Passende Größe – achten Sie beim Neukauf auf die passende Größe des Geräts. Ein zu groß dimensionierter Kühlschrank verbraucht nämlich wieder mehr Energie, wenn er nicht ausreichend gefüllt ist. Zu kleine Waschmaschinen hingegen verbrauchen mehr Strom, wenn Sie täglich mehrere Maschinen waschen müssen.

Verzichten Sie darauf, nun sämtliche älteren Geräte zu entsorgen. Dies schadet der Umwelt und zuletzt Ihren Geldbeutel. Um den Kaufpreis nämlich durch die Stromeinsparung wieder aufzuwiegen, vergehen mehrere Jahre.

Die Beleuchtung umstellen

Glühbirnen gehören bereits der Vergangenheit an, obgleich sie heute als LED in der Retroform wieder angeboten werden. Grundsätzlich lohnt es sich für Sie, wenn Sie die Beleuchtung Ihres Heims auf LED umstellen:

  • Stromsparend – LED verbrauchen sehr wenig Strom während des Betriebs. Eine gewisse Ausnahme stellen intelligente Leuchten dar, da sie im WLAN sind und für die Verbindung stets etwas Strom benötigen. Dieser Verbrauch fällt jedoch kaum ins Gewicht.
  • Keine Erwärmung – LED erzeugen im Betrieb keinerlei Wärme, wodurch sie ideal für individuelle Beleuchtungen sind. Hinter Regalen, in Regalen, unter der Couch oder auch entlang der Decke lassen sie sich somit gut anbringen.
  • Varianten – LED gibt es mittlerweile als Ersatz sämtlicher Beleuchtungsarten. Zudem sind sie als Leuchtstreifen und mit Farbwahl verfügbar, wodurch sich die Einsatzgebiete nochmals erweitern.
  • Haltbarkeit – die Haltbarkeit liegt bei 20.000 bis 50.000 Stunden. Im Vergleich zu Glühbirnen (1.000 Stunden) oder Halogen (2.000 bis 4.000 Stunden) aber auch der Energiesparlampe mit 10.000 Stunden müssen sie also wesentlich seltener ersetzt werden.

Zum Stromsparen bei der Beleuchtung gehört jedoch auch der rücksichtsvolle Umgang mit derselben. Achten Sie darauf, Räume nicht unnütz zu beleuchten. Vielfach können Sie auch im Haus auf Bewegungsmelder, Zeitschaltuhren oder Smart-Home-Lösungen zurückgreifen. Praktisch sind zeitbasierte Systeme, die sich anhand des Sonnenuntergangs oder Sonnenaufgangs steuern lassen. Diese Geräte müssen Sie nicht ständig neu stellen.

Stromzieher finden

Vielleicht ist Ihr Haus auch schon gut ausgestattet, dennoch verbrauchen Sie viel Energie? Gerade in Mietwohnungen können Durchlauferhitzer die Ursache sein. Leider haben Sie diesbezüglich nicht viel Spielraum, doch eventuell können Sie Ihren Vermieter davon überzeugen, das Gerät zu erneuern? Aber auch in Eigenheimen gibt es teils einen Stromzieher, nämlich in der Küche. Oft wird das Wasser dort über ein Untertischgerät erhitzt – auch dies ist eine Art Durchlauferhitzer beziehungsweise Boiler. Ansonsten gilt:

  • Messgerät – es gibt Messgeräte, die prüfen, ob Strom gezogen wird, obwohl die Geräte ausgeschaltet sind. Gerade bei Stand-by-Betrieben von Elektrogeräten können sie deutlich aufzeigen, wie viel das Gerät noch verbraucht.
  • Elektriker – ist in Ihrem Heim selbst nichts zu finden, könnte ein Elektrikertermin sinnvoll sein. Bei älteren Leitungen treten teils Ungereimtheiten auf, die zu einem erhöhten Verbrauch führen.
  • Zähler prüfen – wann haben Sie sich zuletzt Ihren Zähler genauer angeschaut? Oder haben Sie im Keller oder in der Waschküche einen frei zugänglichen Stromanschluss? So mancher Mitmensch vergreift sich gerne an offenen Steckdosen oder manipuliert Stromzähler, sodass Sie für dessen Verbrauch mitzahlen.

Beachten Sie aber auch, dass Sie den Stromverbrauch von heute nicht mit dem von vor zehn Jahren vergleichen können. Sicherlich sind die einzelnen Geräte stromsparender, doch gibt es wesentlich mehr von ihnen. So manche Stromrechnung erklärt sich durch den dauerhaft eingeschalteten Computer, das Notebook vom Kind, diversen USB-Ladestecker und auch das WLAN, welches nie ausgeschaltet wird, da sonst auch das Telefon nicht mehr funktionieren würde.

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Stromanbieter wechseln:

Den Stromanbieter zu wechseln, kann sich durchaus lohnen. Auf dem deutschen Markt gibt es immer mehr Stromanbieter, die sich mit günstigen Tarifen gegenseitig unterbieten. Wer immer die aktuellen Stromanbieter vergleicht und oft wechselt, sichert sich den günstigsten Strompreis.

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